Hydra

Wednesday, 14 July 2010 Kategorie: mit Übernachtung, Insel, Alle Berichte

Übernachtung im Postkartenidyll

Kleiner Hinweis zu Beginn:

Hydra ist eine autofreie Insel - das Auto bleibt daher am Festland zurück!

 

Unser Ausgangspunkt war Athen. Hier fuhren wir mit der Bahn zum Hafen von Pireas und von dort aus mit einem "Flying Dolphin" (Schiff) nach Hydra. Die jeweiligen Tickets vor Ort zu besorgen ist mit etwas Griechisch oder Englisch auf jeden Fall machbar.

Die Überfahrt geht, trotz des ein- oder anderen Zwischenstopps, recht zügig. An Board gibt es Getränke, Snacks, Zeitschriften sowie Toiletten.

Bereits bei der Einfahrt in den Hafen von Hydra hat man einen herrlichen Ausblick auf die Postkarten-Ansicht der Hafenstadt. Da es (wie bereits erwähnt) keine Autos gibt, heißt es Koffer/Reisetasche schleppen.

Direkt am Bootsanleger steht auch schon der ein oder andere Hotelier um seine restlichen freien Zimmer an kurz entschlossene Touristen zu vermieten. Da wir auch kein Zimmer reserviert hatten, haben wir uns unterschiedliche Preise (auch im Ort) eingeholt und uns dann doch für den ersten der dort wartenden entschieden. Da Hydra die Flaniermeile der wohlhabenden Athener ist, sind die Preise insgesamt etwas höher, im Allgemeinen jedoch erschwinglich.

Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten, erkundeten wir die vielen kleinen Gässchen, Geschäfte und den Hafen. Die Entfernungen sind auch für unsportliche leicht zu Fuß zu bewältigen. Auf den gepflasterten Straßen kann man bequem vom Hauptort in einen der Nachbarorte laufen. In den romantischen kleinen Gassen des Hauptorts gibt es viel zu entdecken: liebevoll renovierte Gebäude und Kirchen, ruhige und schattige Plätze und vor allem die Landschaft - die Kulisse zwischen Bergen und Meer. Hier wurde alles so "erhalten" wie man sich das idyllische Griechenland vorstellt.

Hauptsächlich für Touristen stehen im Hafen Miet-Esel bereit und befördern Passagier zum Hotel oder einmal quer durch die Straßen des Ortes. Außerdem besteht die Möglichkeit vom Hafen aus Bootsausflüge auf eines der umliegenden Inselchen zu buchen oder mit dem Glasboden-Boot um die Insel zu schippern. Viele Cafes, Bars und Restaurants laden zum relaxen ein. Einen Badetag sollte man hier jedoch nicht einplanen, da der vorhandene Felsenstrand zwar schön anzuschauen ist, aber nur durch wenige, künstlich angelegte, Podeste tatsächlich zum Baden geeignet ist.

Wenn es langsam Abend wird, heißt es frisch machen und (ausnahmsweise ohne Turnschuhe) einfach mal drauf loslaufen. Bei etwas angenehmeren Temperaturen locken viele Bars mit Cocktails. In den, bis spät in die Nacht, geöffneten Geschäften bekommt man vom Mitbringsel  bis zum neuen Outfit alles was das Herz begehrt (und per Muskelkraft nach hause geschleppt werden kann " nicht vergessen " es gibt keine Autos!)

Für die Wahl des Restaurants sollte man sich einfach von seinem Gefühl leiten lassen. Vor jedem Restaurant liegt eine Speisekarte bereit, die einem einen Überblick über die Speisen und vor allem die Preise verrät. (Spicken auf fremden Tellern ist natürlich erlaubt) Nach dem Essen empfiehlt es sich noch einmal durch den Hafen zu schlendern und die Lichterkullisse zu genießen und die Jachten im Hafen zu begutachten.

Für alle Nachteulen gibt es in vielen verschiedenen Bars unterschiedlichste Musikprogramme und auch Live-Auftritte. Einfach tagsüber die Plakate in der Stadt beachten und spontan entscheiden. Solange haben wir allerdings nicht durchgehalten.

Am nächsten Morgen hieß es packen. Nach einem letzten kurzen Marsch, einem  lecker Frühstück in den Gassen Hydras und einem Cafe am Hafen ging es mit dem "Flying Dolphin" auch schon wieder zurück Richtung Athen. ...wie Schade!!

 

Fazit: Hydra ist auf jeden Fall einen Ausflug wert!

Da auch viele Einheimische einen Wochenend-Trip hierher unternehmen, sollte man - wenn möglich - unter der Woche anreisen.  

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