Athen

Monday, 12 July 2010 Kategorie: Festland , Tagesausflug, Alle Berichte

Ein Spaziergang durch Athen

Zum Lykavitos

(Dauer: mit Frühstück und vielen kleinen und großen Pausen ca. 7 Stunden)

Am besten startet man den Tag (in bequemen Schuhen) mit einem Frühstück am Fuße der Akropolis. Am einfachsten zu erreichen mit der U-Bahn – Haltestelle Akropolis. Von der Haltestelle aus liefen wir in Richtung Akropolis und stoppten in einem der vielen Straßencafes für einen leckeren griechischen Kaffee und frische Tiropita – und das ganze mit Blick auf die Akropolis - η Ακρόπολη της Αθήνας = die Oberstadt Athens. Diese krönt der Parthenon-Tempel, der auf keiner Postkarte der Stadt fehlen darf.

Unser Ausgangspunkt war die Dionyssiou Areopagitou – von hier aus geht’s vorbei an geschätzten 3.000 Souvenir-Läden immer geradeaus bis man auf die Leoforos Syngrou stößt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sieht man den Park, der den Tempel des Zeus umgibt. Hier links abbiegen und bei der nächsten Gelegenheit nach rechts in die Leoforos Vasilissis Olgas wechseln. Nach einem kurzen Abstecher zum Tempel des Zeus auf der rechten Straßenseite – den National Garden auf der linken Straßenseite betreten (von welchem Eingang aus ist eigentlich egal).

Im Park folgt man der Einfachheit halber, immer der Beschilderung - erst in Richtung Zappeion (Erbaut zur Erfüllung des Vermächtnises von Evangelos Zappas - dem Begründer des Vorläufers der Olympischen Spiele) und von dort aus wieder den Schildern folgen in Richtung Presidental Palace oder National Bank. Der National Garden lädt zum durchatmen ein – endlich dem Verkehrschaos entkommen – kann man hier viel entdecken: kleine Seen verstecken sich in dem pflanzenreichen Garten, garniert mit diversen Kunstwerken. Sogar ein kleiner Zoo will die Besucher unterhalten.

Je nachdem wo man den Park verlässt, sollte man entweder auf der Irodou Attikou (dann links halten) oder der Leoforos Vasilissis Sofias (dann rechts halten) herauskommen. An der Kreuzung dieser beiden Straßen dann der Leoforos Vasilissis Sofias (weiter) folgen – diese führt vorbei am Kriegsmuseum (rechter Hand - Tipp: hier gibt’s viel zu sehen – ohne Eintritt zu bezahlen – alles unter freiem Himmel)

Von dort aus wieder der Straße bis zur nächsten Kreuzung folgen. An dieser nach links abbiegen in die Ploutarchou und von hier ab immer geradeaus den Berg hoch!  Jetzt startet der sportliche Teil. Man folgt den unterteilten Treppenabschnitten, die sich in engen Gässchen über einige Querstraßen den Berg hinauf hangeln. Immer wieder ist der Weg zum „Cable Car“ ausgeschilder. Fleißige können aber auch den kompletten Weg laufen (wir waren nicht fleißig).  

Im „Cable Car“ kurz entspannen – um dann, auf dem Lykavitos angekommen, gleich den Aufstieg zur Aussichtsplattform und zur Ágios Geórgios-Kapelle anzutreten. Hier unbedingt ganz viele Fotos machen! Der 277 m Hohe Berg bietetn einen endrucksvollen Blick über die riesige, quirlige Stadt mit den unzähligen weißen Häusern und grünen Parks. Das Häusermeer scheint von hier aus unendlich zu sein. Um, und über den Lykavitos gibt es mehrerer Wanderrouten und selbstverständlich viele Möglichkeiten um die Seele baumeln zu lassen – einfach den ausgeschilderten Routen folgen.

Um den Berg hinter sich zu lassen folgt man den Schildern in Richtung Kolonaki oder läuft der Akropolis entgegen. Im günstigsten Fall steht man am Fuß des Berges auf der Kreuzung der Straßen Ilia Rogkakou und Kleomenous. Wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm -  denn von hier aus geht es egal durch welche der vielen Querstraßen immer in Richtung Parlament oder Syntagma Platz. Wenn man Glück hat ist am Tomp of the Unknown Soldier vor dem Parlament gerade Wachwechsel (zu erkennen an den parkenden Bussen und den bereits wartenden Touristen). Bekannt ist das Panorama momentan leider wegen der Fernsehberichte zu den Demonstrationen.

Vom Syntagma Platz aus kann man entweder mit der U-Bahn den Ausflug beenden oder den Platz überqueren und in der Ermou (eine der vielen Shopping-Straßen) dahinter neue Wanderschuhe kaufen.

 

Unser Tipp:

An jedem Kiosk gibt’s immer für maximal 50 Cent kaltes Wasser. Also lieber nicht zuviel mitschleppen – und in Athen auf das Auto verzichten!! S- und U-Bahn fahren günstig und pünktlich quer durch die Stadt.

Google Maps Eintrag

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